wo wir übernachten.
25. Januar 2012
Abfahrt von Ulladulla Richtung Batemans Bay.
Unser erster Stop ist Pebbly Beach.
Normalerweise kann man hier schwimmende Kangaroos
antreffen, doch als wir ankamen waren leider keine zu sehen. So
spazierten wir am schönen Strand entlang und liessen uns von der
wunderbaren Natur berieseln.
Danach ging unsere Reise weiter durch den
Murramarang National Park.
In Moruya tranken wir einen Cappuccino.
Anschliessend führte die Reise weiter durch den Eurobodalla National
Park. Wir können euch nicht beschreiben, welche Weiten und Schönheiten
diese National Parks hier in Australien bieten.
Elena ist immer auf der Lauer um irgendwelche Tiere
vor die Kamera zu bekommen. Wenn es nach ihr ginge müsste ich alle paar
Meter stoppen damit sie alle ihre Motive fotografieren könnte.
Unser weiters Ziel ist der Bingi Bingi Point.
Wir haben leider die Abzweigung verpasst, doch wurden wir belohnt
durch ein Kangaroo welches mitten vor uns auf der Strasse sass. Jetzt
war Elena gefordert, doch die Aufregung war zu gross. Wir fuhren bis zu
der Stelle wo es sass und sahen auf der Wiese seine ganze Familie zu der
es zurückhüpfte. Der Tag war gerettet.
Weiter fuhren wir nach Bermagui wo wir auf einem
wunderschönen Campingplatz, direkt am Meer übernachteten.
Wir haben am heutigen Tag 210km zurückgelegt und
haben immens viel gesehen.
Heute fahren wir nach Tathra und weiter nach Eden.
Wir sind gespannt was wir heute sehen und erleben werden.
Lange Zeit führt uns der Weg durch den Mimosa
National Park. In Tathra machen wir Pause und schauen den Fischern zu.
(Mario das wäre das Paradies für dich)
In Eden fahren wir weiter ohne anzuhalten.
Im Ben Boyds National Park machen wir einen
Abstecher zum Boyds Tower. Bis wir dort sind marschieren wir durch
dürres und morsches Waldgelände wo uns plötzlich ein atemberaubender
Ausblick auf das Meer empfängt. Dieser Tower diente früher Ben Boyd
(Walfänger) als Wal Ausschaupunkt. Einfach faszinierend.
Unser nächstes Ziel ist Mallacoota. Dort quartieren
wir uns auf einem kleinen fast leeren Campingplatz ein. Hier wird unsere
erste grosse Wäsche gemacht. Am Abend beim Abwasch lernen wir Jenny und
Franko aus Italien kennen, welche seit ihrer Pensionierung schon 7x
Australien bereisten. Der längste Aufenthalt dauerte 18 Monate. Es ist
so toll all diese Geschichten zu hören.
27.Januar 2012
Kurz bevor wir abfahren kommen Jenny und Franco um
sich zu verabschieden. Sie geben uns noch ein paar wertvolle Tipps mit
auf den Weg.
Heute führt uns der Weg nach Lakes Entrances.
Unterwegs durchqueren wir Gippsland, Australien grösstes Binnengewässer.
Wir sehen schwarze Schwäne und fahren diverse Buchten an. Kurz nach Lake
Entrance finden wir einen idealen Campinplatz. Beim BBQ lernt Carlo,
Mike und Ben kennen. Als wir angefangen hatten zu Essen kam die
Grossmutter und holte uns zu Ihrer Familie an den Tisch. Wir nahmen
unsere gefüllten Teller und setzten uns zu einer lustigen Gesellschaft.
(grosse Patchwork Family)
Die 47jährige Tochter aus Sydney wollte unbedingt
am nächsten Morgen mit Elena zum Shoppen gehen. Doch daraus wurde nichts
da unsere Pläne uns weiterzogen.
Am nächsten Tag fahren wir Richtung Sale und Yarram.
Bei Toora besichtigen wir die Agnes Falls welche das Wasser für ein
ganzes Gebiet bereitstellen. Wir fahren weiter zum Wilson Promontory
National Park / Tital River. Nur eine einzige asphaltierte Strasse führt
durch diesen riesigen National Park. Am berühmten Squeaky Beach, mit
strahlend weissem Sand, nehmen wir unser erstes Bad im Meer. Die
Strömung ist extrem stark so dass wir uns nur am Rande aufhalten. Nach
dem Nachtessen spazieren wir zur Norman Beach wo wir unterwegs auf ein
Kangaroo treffen, welches zu unserer Freude sitzen bleibt und sich
fotografieren lässt.
Nächstes Ziel ist Fisch Creck und Phillip Island.
(Claudia zu deinen Pinguinen)
Am frühen Nachmittag stellen wir unseren Camper in
Phillip Island ab. Da es recht heiss ist,, zieht es uns zur Abkühlung
nur noch ans Wasser. Am Abend möchten wir der bekannten Pinguin Parade
zuschauen, doch vermutlich haben wir den falschen Platz erwischt (zu
viele Touristen und zu dunkel). Ab und zu können wir ein paar
watschelnde Pinguine erblicken. Auf dem Weg zu unserem Auto sehen wir
noch ein paar Pinguine die zu ihren Nestern wackeln. (Claudia sie
wackelten nur).
Am nächsten Morgen nachdem Waschbär (Carlo)
abgewaschen hat, fuhren wir zum Blow Hole und Seal Rocks (Australiens
grösste Seebären Kolonie) an den äussersten Zipfel der Insel. Wiederum
ein einmaliges Erlebnis!
Danach geht es langsam Richtung Melbourne weiter.
Wir haben langsam Zweifel ob wir heute überhaupt noch bis Melbourne
kommen. Die Eindrücke sind einfach überall gewaltig. Noch ein kurzer
Stopp beim Shelly Beach und dann geht es wirklich Richtung Melbourne.
Auf der ganzen Fahrt ist es drückend heiss aber bewölkt.
Melbourne durchqueren wir wie zwei gestörte Japaner
die sich auf Europa Tournee befinden und zwar im Eiltempo mit der Kamera
die nur Klick Klick macht.
Dies zum einen, weil wir nur einen Kurzzeit
Parkplatz fanden und die Zeit für diese Stadt in einem Tag sowieso zu
kurz gewesen wäre.
Also sprich: Im Eiltempo geht es vom Southgate über
eine Fussgängerbrücke zur City durch das Gewühl der Leute, dort um die
Flinder Street Station und zurück zum Auto. Zum Glück, denn dort warten
bereits die Kontrolleure und das Abschleppauto fuhr in diesem Moment
auch schon vor. Dies hiess für uns; nichts verstehen, einsteigen und
abfahren. Im Auto ein Gelächter. Glück gehabt.
Jetzt geht die Fahrt zur Stadt hinaus und unser
nächstes Ziel ist Geelong.
Melbourne wir kommen wieder.!?!?!?