14.2.2012
Bei Miss
Maud genossen wir nochmals ein vorzügliches Frühstück. Mit dem Taxi
fuhren wir zur Apollo Zentrale. Wir übernahmen Gumper two. Da heisst,
unser HiTop Camper stand nicht zur Verfügung und sie boten uns einen
grösseren an. Deshalb nicht Gumpi sondern Gumper.
Unser
nächstes Ziel ist Jurien Bay. Wir durchfuhren den Nambung National Park
der teilweise beidseitig von Buschbränden gezeichnet war. Bei den
Pinnacles machten wir eine ausgiebige Besichtigung. Aus dem Wüstensand
ragen bis zu 5 Meter hohe Muschelkalksäulen welche sich über
Jahrtausende gebildet haben. Aber auch dieses Phänomen kann man kaum
beschreiben. Auf unserer weiteren Fahrt durch den National Park, sehen
wir grosse weisse Sanddünen, welche aussehen wie Schneeberge. Im Jurien
Bay Tourist Park übernachten wir und können einen wunderschönen
Sonnenuntergang im Meer bestaunen.
Um 9 Uhr
am nächsten Tag bei 27 Grad geht unsere Fahrt auf dem Indian Ocean Drive
weiter. Auf dem Brand HWY fahren wir wieder durch abgebranntes
Buschland. Die Feueranzeigetafeln stehen heute auf High!!!!
In
Geralton machen wir Grosseinkauf, besonders Wasser. In einem abgelegenen
Küstenort namens Horrocks Beach übernachten wir. Der Ort besteht aus ein
paar Häusern, dem Caravan Park und dem General Store Laden (mit
Telefonkabine, Tanksäule, Briefbox und Bankautomat). Sieht aus wie im
wilden Westen, doch es liegt am Meer.
16.2.2012
Abfahrt
von Horrocks Beach Richtung Kalbarri National Park. Die Fahrt führt uns
an die erste Tanksäule vor dem National Park. Jetzt geht’s los.
Stundenlang führt uns der Weg über schnurgerade Strassen (kaum
vorstellbar) durch den National Park. Es wird immer heisser, bis zu 43
Grad. Vor ein paar Tagen war der National Park wegen Bränden noch
gesperrt. Genauso (lange schnurgerade Strecken) geht es auf dem North
West Coastal HWY wie auch durch Shark Bay weiter. Mit der Zeit sehen wir
am Horizont das Meer. Gegen Abend erreichen wir Monkey Mia. Wir
spazieren noch am Meer entlang und ich (Elena) schwimme zum ersten Mal
im indischen Ozean. Die heutige Fahrt war seit Anfang unserer Reise die
längste Strecke, über 500km. Während unserem Nachtessen spazieren
plötzlich 2 Straussen Familien vorbei.
Die
Attraktion in Monkey Mia ist die morgentliche Fütterung der Delfine
welche bis an den Strand kommen, und das seit über 40 Jahren. Auch die
Pelikane welche am Strand sitzen, hoffen etwas von der Fütterung
abzubekommen. Um 10 Uhr (32 Grad) geht es zum Shell Beach. Dieser Strand
leuchtet in einem strahlenden weiss, da er nur aus kleinen weissen
Muscheln besteht und unter Naturschutz steht. Weiter geht es wieder auf
dem North West Coastal HWY. Zwischen dem Overländer Roadhouse und
Wooramel Roadhouse fahren wir durch karges Wiesengelände und sehen wilde
Geissen. Um 15 Uhr passieren wir den Tropic of Capricorn. Es ist wieder
sehr, sehr heiss. Vor Coral Bay entdecken wir am Strassenrand
unterschiedliche Grössen von Termitenhügeln. Natürlich wir alles per
Fotoapparat festgehalten. In Coral Bay quartieren wir uns auf einem
schönen, schattigen Campingplatz ein. Nur ein paar Schritte vom
wunderbaren, klaren, türkisfarbigen Meer entfernt. Dort geniessen wir
nach der langen Fahrt um 18 Uhr ein Bad im Meer. Hier bleiben wir für 2
Nächte.
19.2.2012
Morgens
um 9.00 Uhr bei 33 Grad wollen wir nach Ningaloo. Dies müssen wir leider
auslassen, da diese Strecke nur für 4x4 zugelassen ist. Somit führt uns
die lange Weiterfahrt nach Exmouth. Im Cape Range National Park fahren
wir 3 sehr schöne Buchten an.
Da es
sehr heiss ist, entschliessen wir uns nicht im Buschcamp zu bleiben da
kein Wasser zur Verfügung steht. In Exmouth übernachten wir im Big4
Caravan Park.
Am Abend
laden uns Sabrina und Dominik aus Zäziwil zum Kaffe ein. Es ist immer
noch sehr, sehr heiss. Am nächsten Morgen um 8.00 Uhr verlassen wir
Exmouth bei 37.5 Grad. Die Fahrt führt uns nun zügig über die endlos
langen Strassen nach Point Quobba zu einem Blowhole welches das Wasser
bis zu 20 Meter in die Höhe treibt. Ein absoluter genialer Anblick. Im
Wintersun Caravan Park in Carnarvon machen wir diese Nacht Pause. Dort
treffen wir wieder auf Sabrina und Dominik mit welchen wir zusammen beim
Nachtessen sitzen.
Am
nächsten Tag geht es mit einem nochmaligen Halt in Dongara nach Quinns
Rock. Dort erleben wir einen gemütlichen Abend mit 3 Australiern und
geniessen einen sensationellen Sonnenuntergang.
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